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Montag, 5. Dezember 2016

Abstimmung über die erleichterte Einbürgerung

Erleichterte Einbürgerung Schweizer Pass
Stellen Sie sich folgende Geschichte vor: Ihr Grossvater ist Ende der Fünfzigerjahre aus wirtschaftlichen Gründen nach Portugal ausgewandert. Er hat sich vom einfachen Feldarbeiter zum erfolgreichen Winzer emporgearbeitet. Für Ihren Vater, damals 14 Jahre alt, war dieser Schritt nicht so einfach. Von einem Tag auf den anderen musste er nicht nur portugiesisch lernen, er besuchte auch seine letzten Schuljahre in einem fremden Land. 
Sie sind bereits in Portugal geboren worden, Sie leben wie ein Portugiese, reden portugiesisch, die Schweiz kennen Sie nur von den Sommerferien bei Verwandten Ihrer Grosseltern. Sie sprechen ein wenig Deutsch, aber es ist nicht Ihre Muttersprache, obwohl Ihr Vater eine Schweizerin geheiratet hat. Und doch, Sie haben immer noch keinen portugiesischen Pass, sondern sind laut Papier ein Schweizer, ein Ausländer im Land der Lusitaner.

Unmöglich denken Sie  aber hier in der Schweiz ist das die Realität. Ausländer und Ausländerinnen der dritten Generation werden gleich behandelt wie Ihre Grosseltern und Eltern, obwohl sie eigentlich im Herzen Schweizer und Schweizerinnen sind. Diesem Umstand trägt die Verfassungsänderung Rechnung, indem sie für die dritte Generation eine einheitliche, erleichterte Einbürgerung festlegt. Am 12. Februar 2017 entscheidet das Stimmvolk darüber.

Der Ausschuss Kirche und Gesellschaft befürwortet diese erleichterte Einbürgerung. Es ist ein logischer Schritt und fördert die Integration und Partizipation von Ausländer und Ausländerinnen, die eigentlich gar keine mehr sind. 

EMK-Gemeinden machen keinen Unterschied bezüglich Nationalität. Wer sich in der EMK engagieren und Mitglied werden will, erhält die gleichen Rechte unabhängig ob er Schweizer, Schweizerin ist oder aus einem anderen Land kommt. Daher gibt es in unseren Gemeinden auch diese "Ausländerinnen und Ausländer" der dritten Generation. Vielleicht sitzen sie im Gottesdienst neben Ihnen, ohne dass Sie es bemerken – weil sie so schweizerisch wirken. Helfen Sie mit, dass sie nun auch auf erleichterte aber auch sorgfältig abgeklärte Weise das Schweizer Bürgerrecht erhalten können. 

Diskutieren Sie mit uns hier in diesem Blog über die erleichterte Einbürgerung!

Erscheint in "Kirche und Welt" 1/2017


Die Voraussetzungen für die erleichterte Einbürgerung

Die Voraussetzungen für die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation bleiben streng. Es gibt keinen Einbürgerungsautomatismus. Alle folgenden Kriterien müssen erfüllt sein:
  • Der Antrag wird bis zum vollendeten 25. Altersjahr eingereicht.
  • Mindestens ein Grosselternteil ist in der Schweiz geboren worden oder es wird glaubhaft gemacht, dass er ein Aufenthaltsrecht erworben hat. 
  • Mindestens ein Elternteil hat eine Niederlassungsbewilligung erworben, hat sich mindestens zehn Jahre in der Schweiz aufgehalten und hat mindestens fünf Jahre die obligatorische Schule in der Schweiz besucht. 
  • Der/die Antragstellende wurde in der Schweiz geboren. 
  • Der/die Antragstellende besitzt eine Niederlassungsbewilligung und hat mindestens fünf Jahre die obligatorische Schule in der Schweiz besucht.


Gedankenanstösse aus den Sozialen Grundsätzen der Evangelisch-methodistischen Kirche


III. Die soziale Gemeinschaft
Die Rechte und Privilegien, die eine Gesellschaft ihren Mitgliedern gewährt oder vorenthält, lassen erkennen, welche Wertschätzung bestimmten Personen und Personengruppen in ihr zukommt. Wir bekennen, dass vor Gott alle Menschen den gleichen Wert haben. Deshalb arbeiten wir auf eine Gesellschaft hin, in der der Wert eines jeden Menschen anerkannt, gewahrt und gestärkt wird. Wir unterstützen das Grundrecht aller Menschen auf gleichen Zugang zu Wohnraum, Bildung, Kommunikation, Arbeit, medizinischer Versorgung, Rechtshilfe und körperlicher Unversehrtheit. Wir missbilligen Handlungen des Hasses oder der Gewalt gegen Gruppen oder Einzelpersonen aufgrund ihrer Rasse, Hautfarbe, nationalen Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, ihres Alters, Geschlechts, ihrer Behinderung, sozialen und wirtschaftlichen Stellung, sexuellen Orientierung, geschlechtlichen Identität oder Religionszugehörigkeit. Unser Respekt vor der allen Menschen innewohnenden Würde lässt uns einstehen für die Anerkennung, den Schutz und die Umsetzung der Prinzipien der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, so dass Gemeinschaften und Einzelpersonen ihre universalen, unteilbaren und unveräußerlichen Rechte in Anspruch nehmen können.

A) Rechte der Rassen und ethnischer Gruppen
... Wir erfreuen uns an den Gaben, die verschiedene ethnische Gruppen durch ihre Geschichte und Kultur in unseren gesamten Lebensbereich einbringen. Wir ermutigen und fördern das Selbstbewusstsein aller ethnischen Gruppen und unterdrückten Menschen, durch das sie die ihnen zustehenden gleichen Rechte als Glieder der Gesellschaft einfordern können. Wir betonen die Verpflichtung der Gesellschaft und einzelner Gruppen, durch kompensatorische Maßnahmen die lang andauernde und systematisch verankerte soziale Benachteiligung mancher rassischer und ethnischer Gruppen auszugleichen. Außerdem bestehen wir auf dem Recht von Angehörigen historisch unterrepräsentierter rassischer und ethnischer Gruppen auf Chancengleichheit in der Arbeitswelt und bei Beförderungen; auf Bildung und Ausbildung auf höchsten Niveau; auf Nichtdiskriminierung im Wahlrecht, im Zugang zu öffentlichen Einrichtungen und im Erwerb oder im Anmieten von Wohnraum; auf Kredite, Darlehen, Startkapital für Unternehmen und auf Zugang zu Versicherungen; und auf Führungspositionen in allen Bereichen unseres gemeinsamen Lebens. Wir unterstützen Quotenregelungen als eine Möglichkeit, Ungleichheiten und diskriminierenden Praktiken in Kirche und Gesellschaft zu begegnen.

H) Rechte von Immigranten
Wir respektieren, begrüßen und bejahen alle Menschen ungeachtet ihres Herkunftslandes als Glieder der Familie Gottes. Wir unterstreichen das Recht aller Menschen auf Chancengleichheit in der Arbeitswelt, Zugang zu Wohnraum, medizinische Versorgung, Bildung und Schutz vor Diskriminierung. Wir drängen die Kirche und Gesellschaft, die Gaben, Leistungen und oft mühevollen Anstrengungen der Immigranten zu erkennen und Gerechtigkeit für alle zu fordern.

Wechselgebet zum Sozialen Bekenntnis
...Dies ist der Tag:
Gott schließt die gesamte Menschheit in seine Arme,
freut sich an Vielfalt und Verschiedenheit
und hat Gefallen, wenn Fremde zu Freunden werden...


Siehe auch:


Einbürgerung Schweiz - die aktuelle Situation



Mittwoch, 30. November 2016

Wohltuend und beruhigend

Weihnachten auf der Polstergruppe
Rituale und Bräuche haben etwas Beruhigendes und Verbindendes für mich. Sie vermitteln mir Sicherheit und Geborgenheit. Nicht zuletzt stärken sie den Zusammenhalt in der Gemeinschaft oder in der Familie.
Persönliche Erfahrungen zum Thema Bräuche und Rituale rund um Weihnachten habe ich viele. Manche nahm ich aus meiner Ursprungsfamilie in meine eigene Familie mit. Zum Beispiel, dass wir Advent mit belegten Brötchen und Weihnachtsguetzli feiern, die auf dem Sofa gegessen werden und nicht etwa wie üblich am Tisch. Dazu gehört auch, dass wir immer die gleiche Schallplatte, respektive die immer gleiche CD hör(t)en: früher die Zeller-Weihnacht, heute Andrew Bond. Was auf den ersten Blick fantasielos erscheint, ist beim genaueren Hinschauen wohltuend und beruhigend.
Viele andere liebgewonnene Rituale und Bräuche kommen mir in den Sinn. Ich erinnere mich, dass wir uns einmal in einem Hauskreis vor Weihnachten über unsere persönlichen Bräuche rund um die Weihnachtszeit ausgetauscht haben. Es war ein sehr vergnüglicher und interessanter Abend.
Was sind wohl Deine/Ihre persönlichen Rituale in dieser Zeit? Vielleicht bietet sich auch Dir/Ihnen die Gelegenheit, mit anderen Menschen darüber auszutauschen. Ich kann es jedenfalls wärmstens empfehlen.

Erschienen in "Kirche und Welt", 12/2016
Ursula Brunner ist Mitglied im Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika

Mittwoch, 2. November 2016

Ein Ohr für die Schöpfung

Frosch im Teich
Die ökumenische Schöpfungszeit geht zu Ende. Dieses Jahr wurden wir eingeladen, unser Ohr für die Schöpfung zu öffnen, uns für den Klang der Schöpfung bereitzuhalten.
Ich habe mich gefragt, was solch ein geöffnetes Ohr denn bewirkt. Meine Antwort lautet: Staunen. Ich weiss nicht schon alles, sondern bin Neuem begegnet und habe Neues wahrgenommen.

Ich erinnere mich, wie ich im Sommer an einem Teich einen Glockenton hörte, der über das Wasser herüber klang. Woher stammte er? Was für ein Wesen, welches Instrument, brachte dieses klingende, bassige bum-bum hervor? 
Meine Frage veranlasste mich, die Bäume und Sträucher um den Teich herum abzusuchen, bis ich die Quelle des Klangs entdeckte: im Wasser, an einem Stückchen Zweig hängend, ein knallgelbes Fröschlein, dessen Backen zu kleinen Luftballons aufgeblasen waren, um sein Revier anzukündigen.
Wie schön überraschend! Wie herrlich unpassend! Ein Ohr für das, was ich nicht kannte und nicht gleich einordnen konnte, hat mir diese Entdeckung und dieses Staunen gebracht.

Vor kurzem war ich an einem nassen, nebeligen Herbsttag unterwegs. Und meine Schritte wurden aufgehalten, als ich die einsame Stimme einer Meise hörte. Wo war sie? Ich bin stehen geblieben, bis ich sie sah. Noch ein paar Mal habe ich die hellen Töne durch das Grau um mich herum gehört. Ich bin weiter gegangen, heiterer, aufgehellt und beschenkt.

Diese Momente stärken in mir das Dankbarwerden, das Anerkennen und eine Offenheit für das, was ich noch nicht kenne und vielleicht nie erwartet habe. Sie stupsen mich immer wieder Richtung Staunen, das zuletzt auch ein Staunen über Gott den Schöpfer wird.

Montag, 31. Oktober 2016

Freund Hein*

Friedhof Kardamena, Kos, GriechenlandMit leisen, sachten Schritten zieht
Freund Hein übers schneeverwehte
Land; du spürst ein Zittern und zärtlich
seine Hand und hörst ihn sagen - 
komm, von nun an bist du mein.

Du hältst den Atem an, fühlst dich,
faltergleich, mit dem Lichte 
fortgetragen und warm und weich
strömt es in dich hinein.

Um dich Stille, Ruh, doch aus
unbekannten Fernen erklingen
märchenhafte Weisen, führen dich zu
den Sternen hin.

Mit sachten, leisen Flügelschwingen
ziehst du sterbend gegen den Himmel
zu; fühlst dich befreit und leicht und
merkst vielleicht, wie schön das Leben
war.

* Freund, Bruder oder Gevatter Hein ist eine im Deutschen seit 1650 belegbare umschreibende Bezeichnung für den Tod

Erschienen in "Kirche und Welt" 11/2016

Dienstag, 13. September 2016

Fleisch- und Schokoladenhunger


Was geschieht, wenn man in einer Stadt gefüllte Einkaufswagen herumstehen lässt?

Die Welt im EinkaufswagenIn Winterthur geschah Folgendes an der Ausstellung "Die Welt im Einkaufswagen" von der Organisation Public Eye: Obwohl alle ausgestellten Lebensmittel Imitate waren, und obwohl alle Einkaufswagen mit einer Plexiglasscheibe zusätzlich gesichert wurden, versuchten Personen an deren Inhalt zu kommen.

Besonders angetan hatten es den Leuten die beiden Wägelchen mit Schokolade und Fleisch. Bei der Schokolade verschwanden viele der in Schokoladepapier eingepackten Holztafeln. Sie wurden zwischen den Gitterstäben herausgeklaubt. Und beim Wägelchen mit den Fleischimitaten wurde gar die Plexiglasscheibe eingeschlagen und der Inhalt gestohlen.

Fleisch und Schokolade. Schweizer wissen, was gut ist. Dass Kakaobäuerinnen und -bauern einen Durchschnittslohn haben, der viermal tiefer ist als die 2 Dollar pro Tag, welche die Armutsgrenze markieren, wird meist ausgeblendet.
Und dass man mit dem Wasserverbrauch für ein Kilo Rindfleisch 486 mal Duschen könnte (für ein Kilo Getreide reicht es für 42 mal Duschen), ist einem auch wenig bewusst.

Fleisch und Schokolade lassen viele Menschen hungrig und durstig zurück, wie die geklauten Imitate aus den Einkaufswagen in Winterthur.


Zur Aktion "Die Welt im Einkaufswagen" siehe https://www.publiceye.ch/de/events/die_welt_im_einkaufswagen/



Ein Beitrag für "Kirche und Welt", 10/2016

Mittwoch, 10. August 2016

"Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben" - Eine Stellungnahme zur Initiative "Grüne Wirtschaft"

(c) 2016 - Jörg Niederer - Durch Unwetter unterspühlte Strasse bei Schindellegi
Ausschuss "Kirche und Gesellschaft", André Töngi

Eindrücklich zeigt die Schöpfungsgeschichte im ersten Kapitel der Bibel die Liebe Gottes zu uns Menschen, aber auch zu unserer Mitwelt. Immer wieder wird der Text unterbrochen durch ein "und Gott sah, dass es gut war". Als Gott sein Werk vollendet hat, findet er das Ganze sogar sehr gut.

Gott liebt uns so sehr, dass er uns die Verantwortung über die Schöpfung übertragen hat. Leider hat der Mensch dieses "macht euch die Erde untertan" völlig missverstanden. Vor allem der Westen lebt über seine Verhältnisse auf Kosten anderer. Wenn alle Menschen auf der Welt den gleichen Lebensstil wie die Schweizer Bevölkerung hätten, bräuchte es drei Planeten, um alle Bedürfnisse zu befriedigen. Die  vielen Naturkatastrophen  in den letzten Jahren sind ein Zeichen, dass die Welt  aus den Fugen gerät. Wir sind aufgefordert, sie wieder ins Lot zu bringen. 

Am 25. September stimmt das Schweizer Volk über die Initiative für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft) ab. Verlangt wird, dass der ökologische Fussabdruck bis zum Jahre 2050 auf eine Erde reduziert wird. Erreicht werden soll dieses ehrgeizige Ziel über eine Förderung der Forschung, Innovation und Vermarktung von wirtschaftlich nachhaltigen Projekten und Aktivitäten. Daneben sollen mit finanziellen Anreizen und Steuerungsmassnahmen nachhaltige Projekte gefördert werden. 

Der Ausschuss "Kirche und Gesellschaft" unterstützt diese Volksinitiative. In den Sozialen Grundsätzen bekennt sich die EMK zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung: Die ganze Schöpfung gehört dem Herrn und wir sind für die Art und Weise verantwortlich, in der wir sie brauchen und missbrauchen. (Soziale Grundsätze 160. I. Die natürliche Welt)
Wir sind überzeugt, dass eine nachhaltige, grüne Wirtschaft neue Arbeitsplätze schafft. Es braucht Fabriken, die Solarpanels fabrizieren; Baufirmen erhalten für die Isolierung von alten Gebäuden viele neue Aufträge. Eine biologische Landwirtschaft schont die Natur. Bauern erhalten dafür ein existenzsicherndes Einkommen. Der Erfinderreichtum, der die Schweiz in den letzten Jahrhunderten auszeichnete, erhält neuen Auftrieb.

Nicht diese Initiative schränkt unseren Alltag ein, wie von den Gegnern behauptet wird. Es sind die durch Menschen verursachten Naturkatastrophen, die ganze Dörfer verwüsten und unermessliches Leid verursachen und immense wirtschaftliche Schäden verursachen.


Freitag, 1. Juli 2016

Religion und Social Media

Religion and Social Media
In den sozialen Medien ist die Hemmschwelle tiefer. Man getraut sich Dinge zu sagen oder zu zeigen, die man sonst verborgen hält. So ist man in der Anonymität des Internets auch schneller bereit, Christliches, Islamisches, Buddhistisches von sich zu geben. Manche dieser "Zeugnisse" sind banal, andere nachdenkenswert.

Wie im Alltag will auch in den sozialen Medien niemand missioniert werden. Anders als im Alltag wollen aber viele in den sozialen Medien missionieren. Folglich reden alle, und niemand hört wirklich zu. Der Glaube im Internet ergibt kein Bild, sondern ein religiöses Pixelrauschen.

Untersuchungen legen nahe, dass Personen, welche die sozialen Medien verwenden, sich eher eine individuelle Religion basteln. Das ist erklärbar. Schliesslich sind die sozialen Medien ein Selbstbedienungsladen. Liken oder vergessen. Warum soll ich das nicht auch bei den religiösen Erkenntnissen der Internetsociety tun? Fragt sich jetzt nur: Ist das denn wirklich so schlimm? Was meinen Sie?

Ich beobachte es immer wieder. Menschen beginnen beglückt zu lächeln, während sie auf ihr Mobiltelefon schauen. Social Media als Glücksbringer. Noch eine andere Art von Religiosität. Evangelium. Gute Nachricht.

Erschienen in "Kirche und Welt", 7/2016